City Masters: Das neue Turnierformat für eSport Amateure
Foto: city-masters.de

City Masters: Das neue Turnierformat für eSport Amateure

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City Masters: Das neue Turnierformat für eSport Amateure

Viele eSport Amateure träumen davon eines Tages an einem renommierten Turnier teilzunehmen. Doch die großen Events sind meist nur den eSport Profis vorbehalten. Mit den regionalen ...

Viele eSport Amateure träumen davon eines Tages an einem renommierten Turnier teilzunehmen. Doch die großen Events sind meist nur den eSport Profis vorbehalten. Mit den regionalen City Masters hat das Hamburger Start-up MateCrate vor kurzem jedoch ein neues eSport Turnierformat gestartet und ermöglicht es damit auch eSport Amateuren an Turnieren teilzunehmen.

eSport ist alles andere als ein Breitensport in Deutschland. Nach wie vor kämpft die Szene und jeder einzelner Gamer gegen zahlreiche Vorurteile. Der eSport genießt bei weitem (noch nicht) jene Anerkennung wie klassische Sportarten. Doch dies ändert sich mit der Zeit und zum Glück gibt es immer mehr Initiativen und Projekte die daran arbeiten, dass eSport früher oder später als ganz normale Sportart in unserer Gesellschaft akzeptiert und geschätzt wird.

City Masters: Das Sprungbrett für eSport Amateuren?

Das Hamburger Start-up „MateCrate“ möchte mit seinem neuen Turnierformat „City Masters“ der eSport Szene in Deutschland und vor allem den zahlreichen Amateurspielern eine neue Plattform geben. Die Idee hinter City Masters ist simpel und dennoch genial: während an den (großen) eSport Events nur Profis teilnehmen können, ist City Masters ein Turnierformat für Amateure. Hierbei handel es sich um eine regionale eSport Meisterschaft bei der verschiedene Städte in unterschiedlichen Games gegeneinander antreten. In der ersten Saison messen sich die Städte Hamburg, Berlin, München und Frankfurt in League of Legends. Am vergangenen Wochenende fand bereits das erste Offline Qualifier-Turnier statt um sich einen Platz bei den Hamburg Hydras zu sichern.

MateCrate Sebastian Kuch äußerte sich wie folgt zu dem neuen Format City Masters: „Ich habe mit sieben Jahren meinen ersten Computer bekommen, von da an hat mich das Zocken einfach nicht mehr losgelassen. Ich war aber leider nie gut genug, um an einem richtigen Wettbewerb teilzunehmen – die Events, die es so gibt, sind leider nur den echten Profis vorbehalten. Die City Masters funktionieren im Prinzip ähnlich wie beim Fußball, nur dass eben nicht der HSV gegen Union Berlin spielt, sondern die ,Hamburg Hydras‘ gegen die ,Berlin Banshees‘.“

Das Interesse an dem neuen eSport Event ist groß so Kuch, allein für das Qualifier-Turnier wurden bereits mehr als 400 Eintrittskarten verkauft. Auch Kuch war von der großen Resonanz überrascht: „Wir waren echt überrascht, wie viele sich dafür angemeldet haben – das zeigt, dass es einen großen Bedarf und großes Interesse an solchen Veranstaltungen gibt.“

Der offizielle Ligabetrieb soll im Frühjahr 2019 aufgenommen werden. Wie viele Teams bzw. Städte letztendlich dabei sein werden und welche eSport Games neben LoL mit von der Partie sind ist derzeit noch offen.

Weitere Informationen zu den City Masters findet man auf der offiziellen Homepage.

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