eNations Cup: Erster FIFA-Wettbewerb für Nationalmannschaften findet im April statt
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eNations Cup: Erster FIFA-Wettbewerb für Nationalmannschaften findet im April statt

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eNations Cup: Erster FIFA-Wettbewerb für Nationalmannschaften findet im April statt

Während es auf der Vereinsebene und für individuelle FIFA-Profis eine große Auswahl an Turnieren und Veranstaltungen gibt, folgt nun auch das erste große Event für Nationalmannscha ...

Während es auf der Vereinsebene und für individuelle FIFA-Profis eine große Auswahl an Turnieren und Veranstaltungen gibt, folgt nun auch das erste große Event für Nationalmannschaften. Wie der Fussball-Weltverband FIFA heute bekannt gab, wird dieses Jahr erstmals der sog. eNations Cup ausgetragen. Das eSport-Event findet am 13. und 14. April statt und ist ein reines Einladungsturnier, bei dem 16 Nationalmannschaften aus sechs Kontinentalverbänden antreten werden.

Schon seit geraumer Zeit machen Meldungen die Runde, dass der Fussball-Weltverband FIFA einen eigenes eSport-Event für Nationalmannschaften plant. Seit heute herrscht nun endlich Klarheit wie das neue Format heißt und wann es stattfindet. Der sog. eNations-Cup ist ein FIFA-Turniere, welches am 13. und 14. April ausgetragen wird und an dem insgesamt 16 Teams a zwei Spieler (PS4 und Xbox) teilnehmen werden. Für den eNations Cup wird es keine Qualifikation geben, die Teams werden aus den sechs Kontinentalverbänden der FIFA (CONCACAF, CONMEBOL, CAF, OFC, AFC und UEFA) eingeladen.

Wer geht für Deutschland beim eNations Cup an den Start?

Für die FIFA steht das Thema eFootball schon längere Zeit im Fokus. Luis Vicente, Leitender Beauftragter für Digitale Transformation und Innovation der FIFA, äußerte sich wie folgt zum eNations Cup: „Die Einbeziehung unserer Mitgliedsverbände mit einem gesonderten Nationenturnier ist ein weiterer wichtiger und aufregender Schritt für die FIFA und die Entwicklung des globalen eFootball.“

Der eNations Cup ist Teil der FIFA Global Series und damit eines von insgesamt acht FIFA-Major-Turnieren. Wo das Turnier stattfinden soll und welche Länder eingeladen werden, ist bisher noch nicht bekannt. Meldungen zu Folge werden die teilnehmenden Länder eine nationale eFootball-Meisterschaft austragen, in der dann zwei Spieler für die jeweiligen Nationalmannschaft ermittelt werden.

Nicht nur für die teilnehmen Nationen hat der eNations Cup einen besonderen Reiz, auch für die eSportler selbst. Denn neben Preisgeldern gibt es auch bis zu 1500 Ranglisten-Punkte zu vergeben. Diesen werden für die Qualifikation zum FIFA eWorld Cup, Anfang August benötigt.

Es wird spannend zu sehen welche eSportler Deutschland beim eNations Cup vertreten werden. Auch wenn Deutschland noch keine offizielle Einladung erhalten hat, ist es sehr unwahrscheinlich, dass solch ein starker Verband wie der DFB außer Acht gelassen wird.

Die Auswahl an Weltklasse-Spielern ist groß in Deutschland. Mohammed „mo_aubameyang“ Harkous liegt aktuell auf dem 5. Platz in der FIFA-Weltrangliste für die PS4. Mit hasoo19, VfBDrErhano und TheStrxngeR sind zudem drei weitere deutsche FIFA-Profis in der Top 10 vertreten. Auch auf der Xbox hat Deutschland absolute Weltklasse in seinen Reihen: MegaBit98 (3), NRaseck (4) und DullenMIKE (5) gehören zu den besten Xbox-FIFA-Spielern der Welt.

Benedikt ‚SaLz0r‘ Salzer kritisiert 2on2-Format

Während die Reaktionen auf den eNations Cup positiv ausfallen, hat sich VfL-Wolfsburg eSport-Profi Benedikt ‚SaLz0r‘ Salzer etwas kritisch zum 2on2-Format geäußert: „Ein geiles internationales Turnier wird das bestimmt, allerdings mit der falschen Herangehensweise, meiner Meinung nach. Gerade für Nationen wie Deutschland, England, Frankreich ist es nahezu unmöglich, zwei Spieler zu stellen größere Teamgrößen wären meiner Meinung nach besser (5 z.B.). Ich weiß, dass es ein Turnier geben wird für die jeweiligen Slots. Trotzdem gibt es dabei definitiv eine Ungerechtigkeit gegenüber Nationen, die eine geringere Anzahl an Pro-Gamern haben. Es geht hierbei um über 1500 Pro-Player-Points für die WM. Demnach haben nur zwei deutsche eSportler die Chance darauf.“

 

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